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Flickiflacki über der Aktionsfläche

Nach nur vier Monaten ist nun die nächste LED-Röhre gestorben. Eine der Lampen über der Aktionsfläche hatte sich vor ein paar Wochen schon als "Wackelkandidat" angekündigt, nachdem sie nach dem Einschalten ein paar Minuten lang geflackert hatte. Als sie dann mutmaßlich auf Betriebstemperatur kam, ging es wieder und so auch bis Samstag.

Gestern hat sie sich dann endgültig verabschiedet und mit einem ziemlich unkontrollierten Geflacker die Mitarbeiter genervt. (Man hätte natürlich auf eine Leiter steigen und die Röhre herausnehmen können, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden …) Im Gegensatz zu klassischen Leuchtstoffröhren hat die LED-Röhre das volle Repertoire an Lichterscheinungen zum Besten gebracht: Von kurzen Blitzen, die nur einen Bruchteil einer Sekunde dauerten und kaum wahrzunehmen waren, bis hin zu sekundenlangem Leuchten in voller Helligkeit.

Dass die LED-Röhren auch nicht ewig halten würden, war klar. Aber immerhin haben wir nicht mehr wie früher bei den klassischen Leuchtstoffröhren alle zwei Wochen einen Ausfall.


Lustige Strichcodes – 795

Strichcode-Fundstück von Susanne. Diesen mit verschieden großen Ähren hat sie auf einer Packung "Bauernmild"-Brot aus dem Hause Lieken Urkorn entdeckt:


Totengräber

Auf der Fahrt mit unserem alten Smart wunderte ich mich darüber, dass irgendwas in der Lücke zwischen den beiden Scheibenwischerblättern hin und her lief. Es blieb da auch bis nach Hause und dort entpuppte sich das unbekannte Etwas als ein Käfer, genauer ein schwarzhörniger Totengräber. Nicht selten oder gefährdet, aber sieht man ja nun auch nicht so häufig.

Wer genau hinsieht, kann erkennen, dass nicht nur ich einen blinden Passagier hatte, sondern der blinde Passagier ebenfalls noch jemanden huckepack trug: Ein paar Käfermilben ließen sich von dem Totengräber transportieren. Habe die gesamte Veranstaltung dann bei uns im Garten ins Gebüsch gesetzt …


Eddieday (11)

Katzen, liegen immer irgendwo herum … Hier leider aus reiner Erschöpfung Mitte Dezember 2025, wenige Tage bevor wir die Diagnose mit den beiden Nierenlymphomen im Endstadium bekommen hatten. Zum dem Zeitpunkt hatte Eddie nur noch wenig gefressen, ob aus Appetitlosigkeit, Übelkeit oder wegen Schmerzen aufgrund der entzündeten Stellen im Mäulchen werden wir wohl nie erfahren.


CSI: Nudelgang

Ein dumpfer Knall, ein rotes Spritzen – Sekunden später liegt das Opfer am Boden: Ein Glas fertige Tomatensauce, kaltblütig zerschellt. Spurensicherung? Überflüssig, die Beweise liegen überall verteilt. Spritzer bis in die dritte Fliesenreihe im Chipsgang, die Glasscherben liegen wie Tatwerkzeuge vor dem Regal verstreut.

Zeugen, die anonym bleiben möchten, berichten von einem kurzen Rutschen, dann Stille – bis auf das leise Ploppen der letzten Blasen im Saucensee. Das Motiv? Hinterhältige Schwerkraft. Der Täter? Unbekannt.

Der Tatort wird wird weiträumig abgesperrt, die Kundschaft gafft neugierig aus einiger Entfernung, und der wildgewordene Mopp rollt samt Wischeimer an. Fall abgeschlossen – bis zum nächsten Drama im Alkoholgang. Dann heißt es CSI: Schnaps!


Der Wodka-Umfüller

Wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, kommt irgendjemand, der dir wieder neue Perspektiven aufs Leben aufzeigt. Zum Beispiel dieser feine Herr, der zur Umgehung der Warensicherungsanlage den Wodka aus der Flasche direkt in eine in einem Turnbeutel mitgebrachte Trinkflasche umgefüllt hat.

Das hatte er im Laufe des Vormittags sogar zweimal gemacht. Ein Kollege hatten beim Packen der Spirituosen die beiden noch gesicherten, aber aber geleerten Flaschen entdeckt, den Rest offenbarte der Blick in die Videoaufzeichnung.




Ich und mein Tesla Model Y (15)

Vor allem dem Wetter in den ersten Wochen des Jahres ist geschuldet, dass wir sehr viel mehr mit dem Auto gefahren sind, als wir es normalerweise getan hätten. Klar ist der Tesla neu und man will ja auch fahren und Erfahrungen sammeln, aber wir haben die Fahrten zur Firma tatsächlich nur dann auf vier Räder verlegt, wenn die Straßenverhältnisse keine sichere oder halbwegs angenehme Radtour zugelassen hätten. Frost alleine hat uns noch nie vom Radeln abgehalten, aber Schnee und Straßenglätte und auch Regen sind für uns Grund, das Auto zu nehmen.

So sind in den ersten drei Monaten mit dem neuen Auto bereits 5000 Kilometer zusammengekommen. Aber der Schnitt von rund 400 km pro Woche wird jetzt, da das Wetter wieder fahrradtauglicher wird, wohl wieder etwas kleiner werden.


Künstliche Butter

Im Gespräch mit einem Kollegen wollte ein Kunde wissen, warum eine bestimmte Butter so "unanständig teuer" (knapp 4 Euro pro Packung) sei, verglichen mit unserer einfachen Eigenmarken-Butter zum Discountpreis.

Da ich selber auch gerade Butter zur privaten Verwendung brauchte, kam ich im richtigen Moment zu den beiden hinzu und hatte die Frage des Mannes daher gerade noch mitbekommen. Ungefragt mischte ich mich ein und antwortete: "Das ist eine gute Bio-Butter."

Reaktion des Kunden mit spöttischem Tonfall, der damit mutwillig Bioprodukte direkt ins Lächerliche zog: "Die andere ist auch Bio. Oder wird die künstlich hergestellt?"

Da ich absolut sicher bin, dass der Mann das ernst meinte, ersparte ich mir jeglichen Kommentar und ließ die beiden stehen. Da hätten auch keine Erklärungen hinsichtlich der Vorteile eines Bio-Produkts von einem kleineren Hersteller gefruchtet …

Andere Länder, andere Läden – 005

Schöne Idee in einem Asia-Shop in Rotterdam: Auf den Regaletiketten ist nicht nur zu lesen, um welches Produkt es sich handelt, sondern das Produkt ist auf dem Etikett auch abgebildet. Die abgebildeten Etiketten hier auf dem Foto waren nicht die seltene Ausnahme, sondern das mit den Bildern war Standard in dem Laden. Finde ich gut, da kommt dann sogar die unerfahrenste Aushilfskraft mit klar.

… und dann hat man im Regal plötzlich 40 Etiketten mit "Maggi Fix" auf einem Haufen, die auf dem kleinen Bild alle absolut gleich aussehen, höhöhö. :-P


Katze: Wieso eigentlich StubenTIGER?

Warum werden Hauskatzen übertragend eigentlich immer als Stubentiger bezeichnet? Ich habe noch nie gehört dass jemand seine Katze als Löwen betrachtet hätte. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht?

1. Aussehen schlägt Biologie: Der wichtigste Grund dürfte gleichzeitig der banalste sein: Das Aussehen. Tiger sind gestreift, die meisten Hauskatzen sind es auch. Es gibt natürlich auch Katzen ohne Streifen, aber Katzen mit Tabbymuster sind wohl die häufigsten, die einem als Haustiere begegnen. Dazu kommt, das Löwen (-Männchen) eine auffällige Mähne tragen und die Schwänze von Löwen am Ende eine Quaste haben.

2. Verhalten: Tiger sind Einzelgänger und lauernde Raubjäger. Genau wie die typische Hauskatze. Löwen dagegen sind Rudeltiere, die auch im Rudel jagen.

3. "Stubenlöwe" klingt unhandlich, was aber natürlich vor allem daran liegen könnte, dass der Begriff nicht benutzt wird.

4. Tiger tauchen als große, wilde, gefährliche Katzen auf, als Exoten. Löwen sind in Büchern und Filmen nur gefährlich, wenn sie sich mit Hyänen verbünden. Ansonsten sind Löwen eher ein Symbol für die Herrschaft und das Königliche und tauchen als Wappentier auf. Man vergleicht mit Tigern, aber man verehrt Löwen.

Die gereinigten Leuchtbuchstaben über der Tür

Vor elf Tagen war mir aufgefallen, dass die ehemals leuchtend weißen Buchstaben meines beleuchteten Namenszuges über der Tür viele dunkle Flecken hatten, die sogar bei ausgeschalteter Beleuchtung durch den Kunststoff hindurchschimmerten.

Hier beim "t" und beim "s" gut zu erkennen:



Die wichtigste Frage für uns war, ob wir die Anlage selber öffnen und reinigen können oder ob wir dafür den Fachbetrieb beauftragen müssen, der die Werbeanlage einst installiert hat. Diese weltbewegende Frage war nach wenigen Sekunden auf der Leiter bereits beantwortet: Die weißen Deckel sind mit kleinen Kreuzschrauben an den Unterteilen fixiert. Tatsächlich ließen sich sich absolut problemlos demontieren.

Innen offenbarte sich das, was ich schon beim Anblick von außen geahnt hatte: Algenbewuchs, der vor allem in den unteren Bereichen der Leuchtbuchstaben teilweise sehr stark war:





Blick auf die gänzlich freigelegte Technik. Die LED-Module sind augenscheinlich sehr wasserfest und sind auch vernünftig verbaut worden. Da wird es, außer die Elektronik fällt aus, in absehbarer Zukunft keinen Kummer geben.



Während eine Kollegin die Deckel im Akkord mit Bürste und Spülmittel schrubbte und trocknete, reinigten Ines und ich auch die Innenseiten der Unterteile, in denen die Algen sich teilweise zu dicken, glibberigen Lebensformen angereichert hatten:



Man sieht den Kunststoffteilen schon an, dass sie nun seit über sieben Jahren ununterbrochen Wind und Wetter ausgesetzt sind, aber so schön gereinigt sahen sie doch fast wieder wie neu aus, sogar aus der Nähe betrachtet:;



Voila. So sieht es wieder hübsch aus. Anderthalb Stunden Arbeit, die sich gelohnt haben: :-)


Lustige Strichcodes – 794

Diesen Strichcode mit zwei Kühen und zwei Milchkannen hat Honza auf einem Joghurt (Bakoma "7 Zboz") aus Polen entdeckt. Vielen Dank auch für diese Zusendung. :-)


Fotocommunity-Bilder (33)

Zwischen 2006 und 2010 wurde das Haus des Gartenbaus (Sitz des Gartenbauamts) in der Paul-Feller-Straße für den Bau der Autobahn A281 abgerissen. Im Rahmen des Rückbaus wurde das Gebäude zunächst komplett entkernt, so dass nur noch die nackte Betonkonstruktion für den Abbruchbagger übrig blieb.

Ich konnte mich nie entscheiden, welche Version (Farbe oder s/w) mir besser gefällt: